Mein Jahresauftakt, notiert.
Während wir bei Nimirum die ruhige Woche zum Polieren der Webseite nutzen, lese ich mich für eine ehrenvolle Tätigkeit (details to come) zum Thema digitales Storytelling ein. Zwischen den Jahren - mit Familienbande im schönen Taunus vereint - habe sogar ich es geschafft, dem alltäglichen Newsstrom zu entfliehen. Als ob ich ein zweites Hirn geschenkt bekommen hätte! Wie weit man denken kann, wenn man nicht die Neurosen anderer auf seinem Tablet(t) hat. Ein guter Vorsatz ...

Das Nichtstun "zwischen den Jahren" ist auf der Bestsellerliste der Jahreszeiten stets weit oben. Im besten Sinne ist einmal alles egal, Dienstag oder Donnerstag, Fleisch mit Reis oder Couscous-Salat, ausschlafen oder - gut, das ist alternativlos. Aber ansonsten: kann, wer mag, zurückschauen, abschließen, Häkchen setzen, auch an die unerledigten Dinge. Oder noch einmal neu würfeln, "jetzt aber" sagen und sich auf das Neue freuen. So ging es mir dieses Jahr.

Drei meiner beruflichen Ideen aus 2017 will ich unbedingt weiterverfolgen:

  1. Meine Kommunikationsexpertise weiter bündeln (aha, deshalb dieser Blog!): 90% unserer Nimirum-Kunden stammen aus dem Kommunikationsbereich, ein mittlerweile siebenjähriges Studium stets am Puls der Zeit. Genial! Mit meiner Tätigkeit beim DJV bekomme ich einen, ja, authentischen Eindruck zum Verhältnis von PR und Journalismus. Und als PR-Journalistin und Dozentin unter eigenem Label bin ich auch ganz praktisch damit befasst. Was mir besonders unter den Nägeln brennt, weil ich es mitnichten für einen Hype halte: "PR in postfaktischen Zeiten" - kein bequemes Thema mit Blick auf eine gewissen Zahlenbequemlichkeit und Sekundärquellentugend, die sich da breit gemacht hat. Aber mit knapp 40 ist man wohl alt genug für etwas Haltung ...
  2. Vertrauen noch deutlicher ins Zentrum meiner Zusammenarbeit stellen. Zu Vertrauen gibt es zwei Positionen: eine naive, die lieber vertraut als fragt. Und eine ethische, die weiß, dass ohne Vertrauen keine nachhaltigen Beziehungen möglich sind. Letztere meine ich. Wer selbstständig ist, weiß, dass das "Geld verdienen" eine sehr brutale Komponente hat. Nicht unbedingt verdient der, der gute Arbeit abliefert, gutes Geld. Und nicht unbedingt leistet der, der viel verdient, den richtigen Job. Andererseits ist der, der vertrauenswürdig ist, langfristig gesehen der bessere Partner. Für beide Seiten eines Geschäfts. Vertrauen ist also im Grunde eine sehr rationale Angelegenheit. Ich meine es aber auch in einem weiblichen Sinne - im Sinne eines Bauchgefühls, das mich - klopf, klopf - selten betrogen hat, dem ich aber nicht immer gefolgt bin. Natürlich aus Angst, "naiv" zu sein. Danke an dieser Stelle den vielen, lauten Frauen 2017 - langsam wird die Essenz unseres Handelns offensichtlich. 
  3. Über die dritte kann ich jetzt noch nicht sprechen - sie ist noch in neuronaler Bearbeitung, hat aber was mit Kunst und Menschen zu tun ... wer Ausstellungsorte (in ganz Deutschland) für mich hat für Kunst (Malerei, Skulptur, Fotografie, Grafiken) für noch unbekannte Künstler*innen, melde sich gerne bei mir. Und natürlich auch, wenn ihr vermittelt werden wollt.