Anja Mutschler

Dozentin

Immer häufiger kommt es vor, dass ich für Workshops oder Vorträge auf  Botcamps oder Messen angefragt werde. So ist das, wenn man erste graue Haare entwickelt! Zu meinem Glück bereiten mir gute Vorträge, Talks oder Workshops Freude.

Grundlage dafür sind neben meiner grundsätzlichen (journalistischen) Neugier
  • die Jahre als Geschäftsführerin des Researchdienstleisters NIMIRUM mit sehr umfassenden Analysen für "disruptive" Branchen
  • mein bisweilen prokrastinöses Interesse an grundsätzlich allem, was politisch und gesellschaftlich in Deutschland, Europa und der Welt passiert 
  • und meine Lust an bisweilen ausufernden Gesprächen mit interessanten Menschen.
Ich habe mich jetzt mal auf den Hosenboden gesetzt und überlegt, welche Themen ich, wenn ihr schon fragt, anbieten möchte.

Da sind zum einen Kommunikationsthemen, Schwerpunkt PR: Wo geht es hin im digitalen Zeitalter? Was ist noch PR, was schon Werbung? Und wo findet sich der Journalismus dabei wieder?
Zielgruppe 1: Hochschulen in Workshops oder zu Gesprächsrunden - einfach anfragen. Zum Beispiel biete ich regelmäßig für das Career Center der Universität Leipzig Kurse an.
Zielgruppe 2:  Unternehmen, Agenturen, Verbände, Vereine - auch gerne anfragen. Diese Workshops biete ich als Mitarbeiterin eines Unternehmens in der PR-Branche an (Infos coming soon :)).

Zum anderen sind es Debattenthemen, die mich insbesondere durch meine Tätigkeit bei NIMIRUM jahrelang begleitet haben. Ich habe sie für 2018 in drei Themen aufgeteilt, die jederzeit als "Infotainment" buchbar sind:

  1. "Digitalisierung als Meta-Erzählung":  Wer sich die Reaktionen der verschiedenen Branchen auf die Digitalisierung der Arbeitswelt ansieht, stellt fest, dass sich Muster finden. Die Digitalisierung erzählt die Arbeitswelt neu: für Arbeitgeber, Mitarbeiter, Freelancer. Die Meta-Erzählung zwischen Hype und Grauen ist nicht nur eine gute Story - sie zeigt auch den Weg, den Digitalisierung in Zukunft gehen muss. Und zwar in (fast) jeder Branche.
  2. "Demokratie - Herrschaft für wen eigentlich?": Die Fähigkeit, eine nach darwinistischer Perspektive so sinnlose Regierungsform wie die Demokratie einzuführen, unterscheidet uns Menschen von allen anderen Lebewesen.  Fehlerfrei war sie nie. Aber sie erlaubt Komplexität im politischen Handeln - macht sie das im Zeitalter der Effizienz zum Auslaufmodell? Versteht "das Volk" diesen Vorteil? Und wer ist "das Volk" in der gelebten Demokratie überhaupt? Politikwissenschaft in praxis.
  3. "Emanzipation: Kampf um die Menschlichkeit":  Eine nicht gänzlich unbefangene Bestandsaufnahme über die echten Fortschritte, die in der #Metoo-Ära stattfinden.  Eine Gesellschaft neu zu strukturieren, braucht Kampfgeist und Mut. In Anbetracht der (deutschen) Schenkelklopfer-Mentalität kann man jede*n einzelne*n nur ermutigen. Worüber aber keine Einigkeit in den Kampftruppen zu bestehen scheint: was ist eigentlich das Ziel? Und wann ist die Schlacht gewonnen? Müsste die emanzipatorische Vision nicht viel weiter reichen als bis zur Gleichberechtigung?
Über eure Anfragen freue ich mich!